ZKS-Berater feiern 10-jähriges Jubiläum

Ausbildungsmöglichkeit seit 1997

Jubiläum

14.05.2007

Bereits 1997 hat die Fördergemeinschaft für die Sanierung von Entwässerungssystemen eine Ausbildungsmöglichkeit zum „Zertifizierten Kanal-Sanierungs-Berater“ geschaffen. Die Träger der Fördergemeinschaft haben mit diesem Weiterbildungsangebot umgesetzt, was Gesetzgebung, Eigenkontrollverordnungen, Wissenschaft, Betreiber, Ingenieurbüros und Wirtschaft an qualifiziertem und sachkundigem Personal für den gesamten Bereich der Kanalsanierung und des Erhalts und der Pflege der Anlagen bzw. des zugehörigen Vermögens benötigen.

Mit großem Erfolg, wie die von Jahr zu Jahr steigenden Teilnehmerzahlen an den Lehrgängen eindrucksvoll belegen. Anlass genug, das 10-jährige Jubiläum mit einer Fachtagung zu würdigen. Am 14. und 15. Mai werden Fachleute aller Branchen des Leitungsbaus in der Bayerischen BauAkademie in Feuchtwangen zusammentreffen, um Entwicklungen aufzuzeigen und Lösungswege zu diskutieren.

 

Investition in die Zukunft

Unzureichende Instandhaltungsmaßnahmen und zögerliche Investitionen in die Erneuerung unserer Leitungsnetze drohen mittelfristig zu einer schweren Hypothek für die Funktionsfähigkeit der Rohrleitungsinfrastruktur zu werden. Wie kann man dieser Entwicklung entgegensteuern? Mit Know-how, mit Technik, mit Qualität? So lauten die Fragen, die aus der Sicht von Herstellern, Planern, Bauunternehmen und Netzbetreibern diskutiert werden. Hochwertige Rohre sowie eine fachgerechte und wirtschaftliche Samierung der Kanäle sind Grundvoraussetzungen für langlebige Leitungsnetze. Kanalbau war und ist eine Investition für die Zukunft. Doch wie sieht diese aus? Was muss getan werden, damit die aktuelle, oft unzureichende Lebensdauer von Rohrleitungssystemen verlängert wird?

 

ZKS-Berater erweitern ihr Wissen in der Kanalsanierung

Qualität und Qualifikation heißen die Schlüssel zum Erfolg. „Die Fortbildung zum Zertifizierten Kanal-Sanierungs-Berater bietet eine gute Möglichkeit, Grundlagenwissen zur Beurteilung der Einsatzfähigkeit der bekannten und neu auf den Markt kommenden Sanierungsverfahren zu erweitern“, erläutert Dipl.-Ing. Rüdiger Heidebrecht, Geschäftsführer der Fördergemeinschaft.

  • Insgesamt wird eine umfangreiche Darstellung über den heutigen Stand der Technik in der Kanalinspektion und -sanierung vermittelt.
  • „Der vierwöchige Kurs behandelt die Themen Kanalbau, Kanalinspektion, Schadensanalyse, Arbeit in Abwasseranlagen, Statik, Materialkunde, Sanierungsverfahren, Sanierungsplanung und -konzepte, wirtschaftliche Bewertung, Kalkulation, Ausschreibung, Vergabe und allgemeine Rechtsfragen“, so Heidebrecht weiter.
  • „Nach bestandener Prüfung erfolgt die Zertifizierung der Teilnehmer zum ’Zertifizierten Kanal-Sanierungs-Berater‘.“
  • Zugangsvoraussetzung zum Lehrgang ist der Abschluss als Diplom-Ingenieur bzw. Techniker, Abwassermeister oder Meister mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung im Bereich Planung und Bau, Betrieb und Unterhalt von Entwässerungssystemen.
  • Fundierte Kenntnisse in den Bereichen Kanalbau und Kanalinspektion sind ebenso wie Grundkenntnisse über die einschlägigen Sanierungsverfahren Voraussetzung.

 

Der Fortbildungslehrgang und die Ausbildungsinhalte kommen an – das belegen die steigenden Anmeldungen zu den Lehrgängen ebenso wie die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer. Das Personal bei Betreibern, in Ingenieurbüros und in der Baubranche verfügt oft über eine gute Erstausbildung, das Thema Weiterbildung wird dagegen häufig nur stiefmütterlich behandelt. Doch nach wie vor gilt: Mehr Wissen bedeutet mehr Können. Deshalb gehört lebenslanges Lernen zum Beruf, in dem sich die Arbeitsbedingungen und Produkte ständig wandeln, unabdingbar dazu. Qualifiziertes Arbeiten ist nicht zuletzt ein Garant für die nötige Sicherheit vor Ort auf den Baustellen sowie für eine hochwertige Ausführungsqualität.

Erfolgreich bestanden: Die Absolventen des Fortbildungslehrgangs „Zertifizierter Kanal-Sanierungs-Berater“ setzen sich für mehr Qualität im Kanalbau ein.

Träger der Fördergemeinschaft ZKS: Zu den Trägern gehört neben dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V., dem Rohrleitungssanierungsverband e.V. , dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. und der RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau e. V., die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.

 

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